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Zusammenstellung aus dem Nachwuchsprogramm des BDR für die Disziplin BMX - Freigabe durch F. Ludewig

Grundsätze und Ziele des Nachwuchsprogramms

 

·                    Hauptanliegen des Nachwuchsprogrammes ist die zielgerichtete Entwicklung junger Radsportler in allen olympischen Disziplingruppen. Dafür sind ein methodisch sinnvoller und systematischer Belastungsaufbau sowie ein funktionierendes und aufeinander abgestimmtes Umfeld notwendig. Ein Stufenprogramm soll sowohl die erfolgreiche Teilnahme an den Jahreshöhepunkten des Nachwuchses sichern, als auch stabile Grundlagen für eine Perspektive im Hochleistungsbereich legen.

 

·                    Wettkampfhöhepunkt in diesem Abschnitt stellen die Juniorenweltmeisterschaften dar. Anliegen des BDR ist es, gut vorbereitete Nationalmannschaften an den Start zu bringen und diese Wettkämpfe erfolgreich zu bestreiten.

 

·                  Die Talentbewahrung und -förderung erfolgt durch einen langfristigen, systematischen Trainingsaufbau, der eine frühzeitige Spezialisierung und Überforderung vermeiden soll. Gleichzeitig ist aber zur Sicherung einer kontinuierlichen Leistungsentwicklung eine systematische Belastungssteigerung Voraussetzung.

 

·                   Im BDR wird ein durchgehender Kader von D1 - D4 jahrgangsmäßig erfaßt (13 - 16 Jahre).
Der D/C-Kader wird über vier Jahre geführt (17 - 20 Jahre), wobei der Schwerpunkt im 17./18. Lebensjahr liegt, in dem auch die Vorbereitung der Juniorenweltmeisterschaften erfolgt (C-J-Kader).
Der C-Kaderbereich erstreckt sich über vier Jahre (19 - 22 Jahre), die dem langfristigen Anschluss an die Kader A und B dienen.
Für die Berufung in die Kaderkreise D3- bis D/C-Kader gelten bundeseinheitliche Kriterien, während für die D1- und D2- Kader orientierende Kriterien der Talentfindung empfohlen werden.


 

·                  In der Talentfindung steht die Zusammenarbeit von Schule und Verein im Vordergrund. In dieser Phase gilt es, eine breite Basis von Schülern und Schülerinnen zu legen, die den Radsport betreiben. Ein vielseitiges zum Radsport motivierendes Wettkampfprogramm und ein freudbetontes Training sind die Grundlage, auf deren Basis sich die Radsporttalente finden lassen.
Es wird als nicht entscheidend angesehen, in welcher Sparte der/die radsportinteressierte Schüler/in beginnt. Dies kann der Rennsport sein, aber ebensogut das Radwandern, Cross oder MTB, BMX oder andere radsportliche Bereiche. Die Aktivitäten, Kinder und Jugendliche über den Schulsport an den Radsport heranzuführen, bedürfen besonderer Vorbereitung und Förderung. Eine Reihe von Beispielen zeigt, daß über den fakultativen Schulsport-Radsport ein großes Nachwuchspotential erschlossen werden kann.

 

·                  Mit Beginn des Jugendalters und vor allem im Juniorenbereich gewinnt das zentrale Lehrgangssystem unter Anleitung von Disziplintrainern an Bedeutung. In Abstimmung mit den zuständigen Heimtrainern erfolgt die sportliche Entwicklung bereits zu großen Teilen in den Nationalmannschaftskadern.

 

·                  Für alle Altersklassen und Kaderstufen geben die im Programm niedergelegten Richtlinien und Belastungskennziffern Orientierungen, welche Trainingsumfänge notwendig sind, um erfolgreich an den Wettkampfhöhepunkten teilnehmen zu können. Eine einheitliche Leistungsdiagnostik spätestens ab D4-Kader und eine kontinuierliche Trainingsanalyse aller Kadersportler können wesentlich dazu beitragen, den Aspekt der Trainingsplanung positiv mit dem Aspekt der Trainingssteuerung zu verbinden.

 

 

 

·                  Eine Konzentration der D4-, D/C-Kader bzw. C-J-Kader an Teilzeit- und Vollzeitinternaten bzw. sportbetonten Schulen schafft derzeit die optimalen Voraussetzungen, wenn gleichzeitig der Anschluß an die jeweiligen Olympiastützpunkte gewährleistet ist. In den Landesstützpunkten (LSP) werden sie durch Landestrainer oder angestellte Trainer der Schulen gefördert. In einzelnen Regionen bewähren sich Talentförderzentren.
Die Erstellung von Regionalkonzepten in Zusammenarbeit mit den Olympiastützpunkten und den Landessportbünden erleichtert den Zugang zu den Fördermöglichkeiten und wird als Grundlage für die regionale Entwicklung der Sportart angesehen.

 

·                    Bei den Trainern und Übungsleitern ist eine höhere Qualität zu erreichen. Die Anzahl der Trainer und Übungsleiter ist zu erhöhen, die Aus- und Weiterbildung ist zu aktivieren.
Dafür hat der BDR ein Ausbildungsprogramm erstellt, nachdem alle A-Trainer im 2-Jahresrhythmus weitergebildet werden und im gleichen Zeitabschnitt neue Ausbildungskurse stattfinden. Dabei wird neben der trainingsmethodischen Fachkompetenz auch auf soziale und pädagogische Fähigkeiten orientiert.


 

·                   Die BDR - Nachwuchskommission realisiert im Auftrage des Präsidiums des BDR die Anleitung und Kontrolle der Aus- bildungsarbeit im Nachwuchsbereich und fungiert als Berufungskommission für die D/C-Kader.

 

·                  Der BDR setzt sich nachdrücklich für einen doping- und manipulationsfreien Sport ein.
Dabei muss der Kampf gegen Doping und Leistungsmanipulation schon im Nachwuchsbereich einsetzen. Die drei Säulen des Antidopingprogramms des BDR sind:
Prävention und Aufklärung
Kontrollen in Training und Wettkampf
Sanktionen
Im Nachwuchsbereich stehen die Dopingprävention und die Aufklärung der Athleten im Vordergrund.


 

·                  Die Jugendarbeit ist integrativer Bestandteil im Nachwuchssport. Dabei sollte eine Partnerschaft zwischen Sportlern, Eltern, Lehrern, Trainern und Funktionären aufgebaut werden.

Das Programm ist nach dem derzeitigen Stand der Erkenntnisse aufgebaut und erhebt nicht den Anspruch auf Vollständigkeit. Es ist deshalb ständig durch die neuesten Erkenntnisse und Erfahrungen zu ergänzen und fortzuschreiben. Diese Aufgabe obliegt zentral für den BDR der NW-Kommission wie auf LV-Ebene den dortigen Berufungskommissionen.

Verantwortung der Landesverbände zur Sicherung der Kaderpyramide

Die Verantwortung zur Sicherung der Kaderpyramide obliegt allen 17 Landesverbänden des BDR. Es wird den Landesverbänden empfohlen, Arbeitsgremien zu berufen, die die Kontinuität im Nachwuchsleistungssport gewährleisten. Diese LV - Nachwuchskommission sollte in der Regel vom Landestrainer direkt geleitet werden.

 

So wie der BDR für die JWM anhand der internationalen Bedingungen sich Kaderorientierungen für die Nationalmannschaften und D/C - Kader setzt, sollten sich die Landesverbände ebensolche Orientierungen stellen und ihre Erfüllung als wesentlichen Wertungsmaßstab des Leistungsrennsports ausweisen.

 

Dabei sind folgende Sachverhalte zu beachten:

 

- Anzahl der Lizenzträger im Rennsportbereich (zusätzlich MTB, BMX) und anzustrebendes Verhältnis zu NM- und D/C-Kadern
- bisherige Anzahl an NM- und D/C-Kadern und Verteilung in den verschiedenen Radsportbereichen und Orientierungen für die folgenden Jahre
- vorhandene Leistungszentren

- Aufbau von Talentförderzentren bzw. Nutzung obiger Leistungszentren
- landestypische Traditionen und Bedingungen

 

Für den Bereich BMX gelten folgende Aufgaben:

Primäre Aufgabe
Festigung der Grundtechniken
Erlernen der optimalen Starttechnik
Ausprägung der motorischen Fähigkeiten
Ausbildung der Grundfertigkeiten des Straßenradsports

Sekundäre Aufgabe
Beginn der Entwicklung des Grundlagenausdauerniveaus Kennen lernen anderer Trainingsmittel (Rolle, Ergometer usw.) Beginn des Athletiktrainings

Zur Periodisierung und Belastungsgestaltung in den Trainingsabschnitten

In den Altersklassen AK 13 - 15 hat sich die Belastungsform 2:1 – zwei Tage Belastung, 1 Tag Ruhe bewährt.

 

In den Altersklassen 16 - 18 findet die Belastungsform 3:1 Anwendung, da der Organismus besser befähigt ist, unter relativen Ermüdungserscheinungen noch wirksam im Kraftausdauer / Grundlagenausdauerbereich zu arbeiten.

 

Beim Einsatz von intensiveren Trainingsformen ist darauf zu achten, daß diese Reize auf einen aufnahmebereiten (erholten) Organismus wirken.

 

Schnelligkeits- und Motoriktrainingseinheiten sind generell nur durchzuführen, wenn sowohl geistige als auch physische Frische vorausgesetzt werden kann.

 

Im Krafttraining gelten ähnliche Prinzipien wie für das Intensitätstraining. Da jedoch durch den Einsatz von eigenem Körpergewicht bzw. leichten Zusatzgewichten nicht solche Energiedeplettierungen wie im Hochleistungsbereich entstehen, lassen sich KaM-Trainingseinheiten größtenteils in die Belastungseinheiten gut einfügen.

 

Auch im Jugendalter bewährt sich die Kombination KaM und folgendes Kraft-mit-Radtraining (KmR) zur motorischen Umsetzung der Kraftfähigkeiten.

 

1. Grundlagenausdauertraining (G1, G2)

 Für die Steigerung der Wettkampfleistung ist die Anhebung der aeroben Leistungsfähigkeit eine wichtige Grundlage. Dabei zielt die Wirkrichtung eindeutig auf die Ökonomisierung der Organprozesse bei einer maximalen Inanspruchnahme des Fettstoffwechsels.

 

Grundprinzipien

 

Das GA-Training wird ganzjährig durchgeführt. Der höchste Umfang wird in der Vorbereitungsphase (März/April) und zu Beginn der Vorbereitung auf Wettkampfhöhepunkte (UWV) gefahren.

 

Es werden zwei Wirkrichtungen unterschieden:
a) entwickelndes GA (vor allem zur Vorbereitung) Herzfrequenz an der oberen Grenze
b) ökonomisierendes, stabilisierendes GA (in Wettkampfphasen) mit Herzfrequenz an der unteren Grenze

 

Kombinationen von mehreren langen Trainingseinheiten mit anschließender Entlastung (max. 2 TE an aufeinanderfolgenden Tagen für AK 15-16 und max. 3 TE für AK 17-18) erweisen sich als wirksam.

 

Die Steuerung der Belastung erfolgt auf der Grundlage der Parameter HF, TF und Übersetzung, wobei die Vorgaben für HF und TF eingehalten werden müssen und die Übersetzung danach geregelt wird. Die Geschwindigkeit ergibt sich aus der Einhaltung der o. g. Parameter.

 

Die parallele Absolvierung von Einzel- und Gruppentraining ist erforderlich, dabei ist auf die Wahrung eines optimalen Verhältnisses von Gruppen- und Einzeltraining zu achten (günstiges Verhältnis Einzel: Gruppe 30:70 %).

 

Parameter

 

Zielstellung:
Entwicklung bzw. Stabilisierung der Grundlagenausdauer - Ökonomisierung des Herz-/Kreislaufverhaltens

 

Energiegewinnung:
aerob bis Laktat 2 mmol/l

 

Steuerung:
Herzfrequenz (60-75 % der max. HF oder nach Vorgaben der Leistungsdiagnostik)
Tretfrequenz (Gruppentraining durchschnittlich 100 U/min, Einzeltraining durchschnittlich 90 U/min.)

 

Diese Vorgaben gelten für alle Klassen.

 

2. Entwicklungsbereichtraining (EB)

Das EB- Training dient dem Ziel, höhere Geschwindigkeiten im aerob-anaeroben Übergangsbereich zu erreichen.

 

a) Grundprinzipien

 

1. Das EB-Training kann ganzjährig eingesetzt werden. Es kann sowohl in eigenständiger TE als auch gemischt in GA -Trainingseinheiten durchgeführt werden. Es wird auf Bahn und Straße gefahren.

 

Es werden 2 Wirkrichtungen angewandt:

 

a) kraftorientiertes EB (als Einzeltraining)
hoher Krafteinsatz – niedrige TF (80 - 100 U/min)

 

b) motorisch orientiertes EB (als Gruppentraining) geringerer Krafteinsatz – hohe TF (110 - 120 U/min)

 

Diese beiden Wirkrichtungen sind nacheinander zu trainieren (zuerst kraftorientiert, dann motorikorientiert), zu annähernd gleichen Teilen. AK 12/13 möglichst nur in Gruppen.

 

b) Parameter

 

Zielstellung: GA-Entwicklung

 

Energiegewinnung:
aerob-anaerober Übergangsbereich, Laktat 2-6 mmol/l

 

Steuerung:
Herzfrequenz: 70 - 90 % der max. HF oder nach Vorgaben der Leistungsdiagnostik Tretfrequenz

 

3. Wettkampfspezifisches Training (SB, SN)

Mit dem wettkampfspezifischen Training soll auf einer hohen allgemeinen Leistungsvoraussetzung die Wettkampfleistung mit hohem Niveau vorbereitet werden. Es ist jedoch kein Ersatz für den Wettkampf.

 

a) Grundprinzipien

 

1. Das SB / SN- Training wird mit Unterdistanzen (kürzer als die Wettkampfstrecke) nach der Wiederholungsmethode durchgeführt. 2. Die Geschwindigkeit muß gleich der mittleren Renngeschwindigkeit sein bzw. darüber liegen.
3. Einzelne Phasen des Wettkampfes (Anfahren, Zwischen- und Endspurt) sind gezielt zu üben.
4. Das wettkampfspezifische Training ist gezielt zur Entwicklung von Technik und Taktik zu nutzen.

 

b) Parameter SB

 

Zielstellung:
Entwicklung der wettkampfspezifischen Ausdauer

 

Energiegewinnung: anaerob, Laktat >6 mmol/l

 

Steuerung:
maximale Geschwindigkeiten (Herzfrequenz 90 - 100 %)

 

Streckenlängen:
500 - 2000 m fliegend und stehend (Bahn), auf der Straße auch darüber

 

Einzel und Gruppe Wiederholungen:

 

2-6x Pausen:

 

20 -30 Minuten Tretfrequenzen:

 

Bahn: Ausdauer

 

Kurzzeit Straße:

 

Gruppe 120 - 130 U/min. Einzel 115 - 125 U/min. 125 – 140 U/min. Gruppe 110 - 120 U/min.

 

Die Tretfrequenzen im weiblichen Bereich liegen generell um ca. 10 U/min. niedriger.
Das SB-Training sollte erst ab der Jugend AK 14/15 durchgeführt werden, jedoch mit geringem Umfang

 

c) Parameter SN

 

Zielstellung:
Entwicklung der Schnelligkeitsausdauer und der Schnelligkeit , vorrangige Anwendung im Kurzzeitbereich

 

Streckenlängen:
100, 200, 300 m fliegend

 

Pausen:
20 - 30 Min. je nach Länge der Distanz

 

Tretfrequenz:
maximale Tretfrequenz sollte angestrebt werden

 

Übersetzung:
bis zur Wettkampfübersetzung; Höhe der Übersetzung richtet sich nach der Vorgabe der Tretfrequenz, diese muß erreicht werden.

 

Krafttraining

a) Grundprinzipien

 

Teilbereiche des Krafttrainings

 

a)  allgemeines Krafttraining
Kreistraining mit und ohne Zusatzlasten Krafttraining mit allgemeinen Mitteln

 

b)  spezielles Krafttraining mit Rad
Standardprogramme K1 und K2, spezielles Krafttraining am Berg ( K3 )

 

Das Krafttraining ist ganzjährig zu sichern.
Im Jahresverlauf erfolgt eine Verschiebung der Kraftakzente vom allgemeinen zum speziellen Krafttraining. Das allgemeine Krafttraining erfolgt verstärkt in den Winter- und Vorbereitungsperioden.

 

Sowohl im allgemeinen als auch im speziellen Krafttraining können mehrere Trainingseinheiten im Block trainiert werden.

 

Das Krafttraining mit hohen Lasten ist langfristig mit Techniktraining zur Bewältigung von Lasten vorzubereiten.

 

Das Krafttraining sollte nur in ausgeruhtem Zustand erfolgen (nicht unmittelbar nach langem GA-Training, WK usw.). Vor allen allgemeinen Krafttrainingseinheiten ist eine umfassende und gründliche Erwärmung durchzuführen.

 

Wettkampfspezifische Schnelligkeitsausdauer

 

Spitzenbereich (SB) Training BMX-Bahn
Das Training im SB-Bereich dient der Entwicklung der Wettkampspezifischen Ausdauer

 

Trainingsmittelkatalog

 

Parameter

 

 

Wert

 

Energiegewinnung

Anaerob, Laktat 6-12 mmol/l

Herzfrequenz

90-100% des Maximalpuls

Übersetzung

W ettkampfübersetzung

Trittfrequenz

140-180 U/min

Streckenlänge

300 – 600 m BMX Bahn

Wiederholungen

4-8

 

Pausen

20 - 25 min

Bemerkung

Sollte die zu fahrende Streckenlänge über die Länge der BMX Bahn hinausgehen ist nach einer Runde eine Pause von 1min einzulegen.

Trainingsanalyse

 

3 min nach und 3 min vor der nächsten Belastung Laktatabnahme, Zeitmessung

 

 

 

Spitzenbereich (SB) BMX-Sprint

 

Trainingsmittelkatalog

 

 

Parameter

 

 

Wert

 

Energiegewinnung

Anaerob, Laktat 6-12 mmol/l

Herzfrequenz

90-100% des Maximalpuls

Übersetzung

W ettkampfübersetzung

Trittfrequenz

150-190 U/min

Streckenlänge

200 – 400 m

Wiederholungen


4-8

Pausen


20 - 25 min

 

Trainingsanalyse

3 min nach und 3 min vor der nächsten Belastung Laktatabnahme, Zeitmessung

 

 

Schnelligkeits- Training (SN) BMX-Bahn
Das Ziel des SN-Trainings ist die Festigung der Schnelligkeitsausdauer, es dient außerdem der Schnelligkeitsschulung.

Parameter

Wert

Energiegewinnung

Anaerob, Laktat 9-14 mmol/l

Herzfrequenz

90-100% des Maximalpuls

Übersetzung

Wettkampfübersetzung, in der Vorbereitungsphase 1 bis 2 Zähne unter WK-Übersetzung

Trittfrequenz

160-200 U/min

Streckenlänge

100 – 250 m BMX Bahn

Wiederholungen

4 -12

Pausen

20 - 25 min

Bemerkung

ab 7 Wdh. ist eine blockweise Bündelung der Einheiten sinnvoll z.B. 4x2, hierbei wird zwischen den 2 Belastungen, der Belastungseinheit, nur 3min Pause gemacht und danach die erste die normale Belastungspause

Trainingsanalyse

3 min nach und 3 min vor der nächsten Belastung Laktatabnahme, Zeitmessung

 

 

Schnelligkeits- Training (SN) BMX-Sprint

 

Trainingsmittelkatalog

 

 

Parameter

 

 

Wert

Energiegewinnung

Anaerob, Laktat 9-14 mmol/l

Herzfrequenz

90-100% des Maximalpuls

Übersetzung

Wettkampfübersetzung, in der Vorbereitungsphase 1 bis 2 Zähne unter WK-Übersetzung

Trittfrequenz

170-210 U/min

Streckenlänge

60 – 150 m

Wiederholungen

4 -16

 

Pausen

20 - 25 min

Bemerkung

ab 7 Wdh. ist eine blockweise Bündelung der Einheiten sinnvoll z.B. 4x2, hierbei wird zwischen den 2 Belastungen, der Belastungseinheit, nur 3min Pause gemacht und danach die erste die normale Belastungspause

Trainingsanalyse

3 min nach und 3 min vor der nächsten Belastung Laktatabnahme, Zeitmessung

 

 

 

 

Schnellkraftprogramm K1 KmR (Kraft mit Rad) K1 Training BMX

 

Trainingsmittelkatalog

Das K1 Training kann auch mit dem Start-Technik Training verbunden werden.

 

 

Parameter

 

 

Wert

 

Übersetzung

Wettkampfübersetzung bis weit über Wettkampfübersetzung (z.B. 44x13)

Streckenlänge

max. 40m bergauf oder flach

Wiederholungen

12-32

Pausen

10 - 15 min

Bemerkung

 

eine blockweise Bündelung der Einheiten ist sinnvoll z.B. 3x8, hierbei wird zwischen den 8 Belastungen, der Belastungseinheit, nur 1 -2 min Pause gemacht und nach 8 Einzelbelastungen die angegebene Belastungspause

 

 

 

Techniktraining

 

Das Techniktraining für BMX-Racing lässt sich in 3 Bereiche einteilen. Es besteht aus Starttechnik, Hindernistechnik und Kurventechnik. Das Techniktraining kann auch in das Leistungssteigernde Training ( K1, SB, SN) mit eingebaut werden.

Starttechnik

 

 

Parameter

 

 

Ausführung

 

Umfang

Starttechnik sollte rund 40% des Techniktrainings ausmachen

Anzahl

20 – 40 Starts pro Trainingseinheit

Länge

10 Meter, in Verbindung mit K1 Training auch 20 und 40 Meter

Variation

Übersetzung, Pedalstellung, Kurbellänge, Radstand, Körperhaltung

Trainingsanalyse

Starts mit Videoanalyse, Zeitmessung bei 5m, 10m, 20m

 

Parameter

 

 

Ausführung

 

Umfang

Hindernistechnik sollte rund 40% des Techniktrainings ausmachen

Intensität

50 – 80 % der Maximalgeschwindigkeit

Länge

Einzelne Hindernis oder Hindernis-Kombinationen

 

Techniken

Springen, Durchrollen, Anziehen, auf Hinterrad rollen bei jedem Hindernis zum gleichen Anteil

Variation

Geschwindigkeitsaufnahme durch Hindernisse, Hindernisse Rückwärts fahren, Trails fahren, Hindernistechnik im Pulk

Trainingsanalyse

Videoanalyse, Zeitmessung

 

 

 

Kurventechnik

 

Trainingsmittelkatalog

 

 

Parameter

 

 

Ausführung

 

Umfang

Kurventechnik sollte rund 20% des Techniktrainings ausmachen

Intensität

50 – 100 % der Maximalgeschwindigkeit

Länge

Einzelne Kurven oder Kurven-Kombinationen

Techniken

Verschiedene Kurven (90° , 180°), Verschieden Linen ( High-Low, Mitte, Low-High), verschieden Antrittspunkte, verschiedene Geschwindigkeiten

Variation

Kurven Rückwärts fahren, Kurventechnik im Pulk

Trainingsanalyse

Videoanalyse, Zeitmessung

 

 

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