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Mythen im BMX-Training:

Aufwärmen

Mythos: „ Ach, aufwärmen musst du dich nicht !“

Stimmt nicht. Aufwärmen ist elementar wichtig, gerade im BMX Racing. Durch die folgenden Fakten, ist man einfach schneller im Rennen:
– Verbesserung der Durchblutung
– Anhäufung von Ca2+ ( Cross Bridge Cycle)
– Anregung des vegetativen Nervensystems
– Ansteuerung des motorischen Nervensystems – Bildung von Synovialflüssigkeit
– mentale Vorbereitung
Du siehst, alles spricht für das Aufwärmen vor dem Training und vor den Rennen.

Übersetzung

Mythos: Eine allgemeingültige Übersetzung empfehlen: „Die beste Übersetzung ist 43- 16..! “

Stimmt nicht. Jeder BMXer hat andere körperliche Voraussetzungen, die berücksichtigt werden müssen.
Es müssen z.B. Kraft, Muskelzusammensetzung, Kurbellänge, Bahnverhältnisse etc. berücksichtigt werden.
Zudem ist es so, dass herausgefunden werden muss, ob der BMXer eine „Nähmaschine“ ist, also schnell treten kann oder eher viel Kraft hat, oder beides…?!
Das ist abhängig von der jeweiligen Muskelzusammensetzung. Hat der oder die Fahrer(in) eher schnell zuckende oder langsam zuckende Muskelfasern..? Das ist wiederum abhängig, was der BMXer von seinen Eltern geerbt hat.
Hier gibt es diverse Tests um das herauszufinden. Mit bloßem Auge lässt sich das nicht erkennen. Deshalb sind ausgesprochene allgemeingültige Übersetzungsempfehlungen ohne Tests nicht zu bestimmen.

Krafttraining

Mythos: „ Krafttrainig..?, nee, brauchste nicht um schnell BMX fahren zu können“

Um das Optimale für die Kraft, Schnellkraft aus deinem Körper herauszuholen braucht man das Krafttraining.
Hierbei wird die intramuskuläre und intermuskuläre Koordination ausgeprägt, d.h. dein bzw. deine Muskel(n) lernen, optimaler zusammen zu arbeiten. So wirst du schneller und kräftiger.
Also, ab ins GYM..!

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